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Hunger nach Leben

verzweifelt
an der einsamkeit
am alleinsein
an der resignation

auf der Suche
nach Liebe
nach Zeit
nach Erfolg

während du schliefst
hast du mein Herz erobert
ohne es zu bemerken
meine Gedanken besetzt
jede noch so kleine Ecke
mit deinem Wesen infiziert

jetzt habe ich Angst
allein zu sein
zu schweigen
einzuschlafen
nachzudenken

denn immer wieder
sehe ich dein Gesicht
verwünsche ich diese Nacht
sehe ich keinen Ausweg

alles, was ich will
ist dich vergessen
wieder lachen können
wieder glücklich sein
auch, wenn ich allein bin

all diese lieben Menschen
lassen mich vergessen
was zurück kommt
wenn niemand da ist

deshalb muss ich hier raus
immer wieder
was erleben
mich ablenken
verrückt spielen
um von dir weg zu kommen
und um in deiner Nähe zu sein
denn hier begegne ich nur mir selbst

du schürst meinen Hunger nach Leben
und nicht mehr mein eigener Wille
13.8.08 22:33


Wisst ihr, wie es ist

wenn man grade wieder anfängt, wurzeln zu schlagen.

wenn man grade wieder anfängt zu sprudeln, obwohl die Quelle schon fast versiegt war.

wenn man am ende eines langen winters zurückkehrt, um ein nest zu bauen.

wenn das erste mal nach langer zeit nur schäfchenwolken am horizont zu sehen sind.

und dann eine überschwemmung den mutterboden fortreißt,

eine erdbeben eure quelle erbarmungslos wieder verschließt

ein orkan die kleinen zweige davonweht

und ihr seht, wie plötzlich ein gewitter heraufzieht.

niemand kann es aufhalten.

alles, worauf ich mein nest gebaut habe, war eine hand voll freundschaft und ein fels aus vertrauen. nun ziehe ich wieder allein weiter, gehe am boden, denn meine flügel sind gebrochen und meine wurzeln gekappt. nur, weil ich meine eigenen pfade wieder austreten wollte.
13.8.08 23:13


Es ist vorbei

Es ist einfach vorbei. fragt mich nicht, ich werde reden, wann ich reden will. es ist einfach aus, endgültig, zweifelt nicht an mir, wenn ihr nicht wollt, dass ich an mir zweifle.
13.8.08 23:15


Leben und leben lassen...

Das Leben ist stets, was man daraus macht. Jeder neue Tag ist eine Möglichkeit. Verschenke keine einzige, denn du hast nur ein Leben. Ich habe mich in den letzten 12 Monaten 3000 mal gefragt, womit ich das verdient habe. Aber ich habe nicht aufgegeben, und klammere mich an jeden guten Augenblick. An das Lächeln eines Freundes. An die Umarmung eines geliebten Menschen. An jedes gute Wort. Denn ich habe gelernt, dass jeder Rückschlag und jedes Hinfallen die Chance ist, wieder aufzustehen und weiterzugehen. Ich habe schon soviel mitgemacht, und bin doch daran gewachsen. Wir sind so jung, weißt du das nicht? Wir haben noch soviel vor uns. Wir können soviel erreichen. Nur, dass wir manchmal versuchen, Türen einzurennen, die nur auf Wände gemalt sind, um uns einen Streich zu spielen. Doch wenn wir einen Moment stehen bleibe und uns umsehen, werden wir feststellen, dass es eine andere Tür gibt, und einen Weg, der uns weiter führt und wieder einen neuen Raum enthüllt, voller Möglichkeiten. So sehe ich es.

Ich weiß, mein Optimismus kann richtig eklig sein, aber er ist im Moment das einzig greifbare, was ich habe, und woran ich mich festhalten kann. Ich habe sehr, sehr lange gebraucht, um wirklich daran zu glauben. Aber ich habe einmal versucht, dieses ganze Leben zu fliehen, und im letzten Moment, als es fast zu spät war, wurde mir schlagartig klar, was ich wegwerfen würde. Deshalb werde ich es nie wieder soweit kommen lassen, mein Leben zu hassen. Ich hasse andere, die es mir schwer machen, aber ich verteidige mein Leben und mein Glück mit Händen und Füßen, denn niemand, NIEMAND hat das Recht, es mir wegzunehmen. Deshalb werde ich nicht aggressiv, aber ich nehme auf die eine oder andere Weise jedem die Möglichkeit, mich zu beeinflussen in dem, was ich will.

So geht es mir.
13.8.08 23:16


One moment of your life...

was mine, I remember day by day.

You look at me, and I shiver.
You talk to me, and I can't answer.
I watch you from a distance
afraid of being near to you
afraid of my deepest wish
back into your arms
where I don't belong anyway
You don't want me
You don't need me

But after all these lonely days
after all these sleepless nights
after all these tears
after all this anger
after all my trying to smile
I still can't live without you

I hunger for you face
I burn for your warmth
I need you near
I ache for your eyes

want to hold you
want to feel you
want to kiss you
cry for what I never had

Once I felt your heartbeat
It didn't beat for me
but I don't care

One moment of your life was mine
I remember day by day

Maybe all of my days?
13.8.08 23:19


Heimlich
wie ein alter Vertrauter
kehrt die Angst zurück in mein Herz
Angst, wieder allein zu sein
Angst, zu verlieren
zu verlieren
was ich grade erst gefunden habe
was ich grade erst lieben gelernt habe
wo ist der Mann, den ich so liebe
nur ein Schatten ist er noch
ein Schatten aus der Vergangenheit
und die Angst wächst
kehre ich zurück auf den alten Pfad
den alten Pfad der Angst

Beginnt meine Suche von neuem
meine lange, leere Suche
die Suche nach der Liebe
ich will doch mein Leben mit dir teilen
dich nie wieder
verlieren
verlassen
vergessen

sind die Träume schon ausgeträumt
ich bin doch so glücklich
warum fühle ich mich so leer
warum suche ich nach trost
den ich immer bei dir gefunden habe
warum suche ich nach hoffnung
die du doch immer warst
hab ich sie
verloren

du bist da
und doch spüre ich dich kaum

du bist da
und doch wünsche ich mir
du wärst bei mir
ist denn eine Berührung nichts mehr wert
ist denn ein lachen nur noch eine Bewegung
eine Ansammlung von Muskeln
die sich bewegen
hat es denn alles seinen Zauber verloren
muss ich diese ruhigen Wege
durch sonnige Lichtungen
mit dir an meiner Hand
schon jetzt wieder
verlassen

doch ich will es nicht
nicht daran denken
was passieren
könnte
lieber daran denken
was ich mir
wünsche

es würde mich
zerbrechen
meine Gefühle
zerstören
mich auf dem Boden der Gedanken
zerschmettern

denn was ich an dir gefunden habe
was ich an dir verlieren würde
wie sehr ich mich hassen würde
ich könnte es nie wieder
vergessen
13.8.08 23:22


Blühen

Du lässt mich blühen.

Du lässt mich leben.

Du hast mir das Träumen zurückgegeben.

Du gibst mir Halt ohne Mauern,

Freiheit ohne Fallen,

Grenzen ohne Gitter.

Soviel Macht habe ich über Dich, ohne es zu wollen.

So leicht kann ich Dich verletzen.

So leicht kannst Du mich heilen.

An Deiner Seite will ich weilen.

Egal was war, egal was wird, Du hast uns diesen Weg bereitet, bei Dir will ich sein, bis Schicksal und Verdammen uns scheidet.

14.8.08 00:34





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